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ARA hält Tarife stabil

Ab 1.1.2017 gelten die neuen Tarife der ARA. Trotz anhaltender Schwäche der internationalen Rohstoffmärkte belässt der Marktführer in der getrennten Verpackungssammlung seine Tarife auf Vorjahresniveau.



Im Bereich der Haushaltsverpackungen kann die ARA in vier Kategorien ihre Tarife zwischen 3 % und 25 % senken. In sechs Kategorien bleiben sie unverändert. Nur bei Eisenmetallen wiegt der Einbruch der Rohstoffmärkte so schwer, dass sich eine Erhöhung um knapp 8 % nicht verhindern lässt.

Die durchschnittlichen Kosten für eine Tonne Verpackungsmaterial liegen ab 1. Jänner 2017 bei 137 Euro und damit auf dem Niveau von 2016.

Mit den neuen Tarifen erweist sich die ARA auch für 2017 als zuverlässiger Partner der heimischen Wirtschaft. ARA Vorstand Werner Knausz analysiert: „Durch konsequentes Kostenmanagement ist es uns gelungen, negative Effekte auf den Rohstoffmärkten und allgemeine Kostensteigerungen abzufangen und damit unseren Kunden eine stabile Tarifentwicklung zu bieten.“ Die Kosten für die einvernehmliche Beendigung des EU-Verfahrens – siehe ARA-Pressemeldung vom 20.9.2016 – werden zur Gänze aus dem Eigenkapital geleistet und haben keinerlei Einfluss auf die Tarifgestaltung.

Tarifentwicklung im Detail
Die Tarifsenkungen im Haushaltsbereich betreffen die Kategorien Glas (84 €/Tonne, -3,4 %), Getränkeverbundkarton (58 €/Tonne, -4,8 %), Keramik (15 €/Tonne, -14,3 %) sowie textile Faserstoffe (15 €/Tonne, -25 %). Der Tarif für Eisenmetalle wurde um 7,7 % auf 28 €/Tonne erhöht. In den restlichen Tarifkategorien – allen voran Papier und Kunststoff – kam es zu keinen Veränderungen.

Im Gewerbebereich senkt die ARA 2017 die Tarife für Keramik (10 €/Tonne, -28,6 %) und textile Faserstoffe (10 €/Tonne, -50,0 %); die Tarife in den anderen Kategorien bleiben auf dem Niveau von 2016.

 

 


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