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UMWELTSCHUTZ TROTZ(T) SOMMERHITZE: RECYCLING VON GETRÄNKEVERPACKUNGEN IN ÖSTERREICH VORBILDHAFT


16.08.2010

Auch wenn die Sommerhitze den Getränkekonsum in die Höhe treibt:  Herr und Frau Österreicher achten dabei auf die Umwelt und bleiben Recyclingmeister.
Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei den PET-Getränkeflaschen: Mittlerweile werden 8 von 10 Flaschen getrennt gesammelt und verwertet. Fünf davon werden nach dem Recycling bereits  wieder für Getränkeflaschen oder Lebensmittelverpackungen eingesetzt, die übrigen Mengen zu Fasern verarbeitet und nur der kleinste Teil thermisch genutzt.

„Die getrennte Verpackungssammlung bringt seit Jahren eine messbare Entlastung des Restmülls“, hebt ARA Vorstandssprecher Christoph Scharff den Nutzen für die Umwelt hervor. Nach einer aktuellen Untersuchung landen heute trotz höheren Absatzes um 25 % weniger Getränkeverpackungen pro Kopf im Restmüll als noch 1992. „Das zeigt, dass die von der ARA gemeinsam mit Städten, Gemeinden und Abfallverbänden organisierte Sammlung von Kunststoffverpackungen ausgezeichnet funktioniert“ erläutert Scharff.

Positive Halbjahres-Sammelbilanz
Die ARA verzeichnet im ersten Halbjahr eine Sammelmenge von 370.000 Tonnen Verpackungen und Altpapier im Haushaltsbereich. Die getrennte Sammlung liefert damit wichtige Rohstoffe für die Industrie und spart gleichzeitig klimaschädliche Treibhausgase – im Jahr 2009 mehr als 600.000 Tonnen CO2-Äquivalente.

68.500 Tonnen Kunststoffverpackungen landeten in den ersten sechs Monaten in den Gelben Tonnen und Gelben Säcken. Das entspricht einem Plus von 2,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Geringere Sammelmengen gibt es konjunkturbedingt bei den Metallverpackungen (15.300 Tonnen, -2,0 %) und bei der Sammlung von Kartonagen und Altpapier (286.300 Tonnen, -1,4 %).

Wien, 14. August 2010

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Christian Mayer (Leiter Kommunikation)
Altstoff Recycling Austria AG
Tel.: 01.599 97-320