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Wirtschaft will messbaren Umweltschutz
11.05.2011
„Als die Wirtschaft 1993 die ARA gegründet hat, um damit die Sammlung und Verwertung von Verpackungsabfällen selbst zu organisieren, hat sie bewiesen, dass sie diese verantwortungsvolle Aufgabe erfüllen und die Interessen von KonsumentInnen, Wirtschaft und nicht zuletzt der Umwelt in Einklang bringen kann. Bequeme Sammelsysteme, nachhaltig niedrige Tarife sowie eine jährliche Reduktion von rund 620.000 Tonnen CO2-Äquivalenten sprechen eine eindeutige Sprache“, resümiert ARA Aufsichtsratspräsident KR Leo Schreiber.
„Besonders freut es mich als Eigentümervertreter zu sehen, wie gut die ARA die Krisenzeiten überstanden hat und wie richtig die Entscheidung zur Reform des Systems im Oktober 2008 gewesen ist. Sie hat der ARA ermöglicht, durch Einsparungen in Sammlung, Logistik, Verwertung und Overhead die Gesamtkosten um mehr als 10 Mio. € zu reduzieren und die Kosten für die Wirtschaft und damit auch für die KonsumentInnen möglichst gering zu halten“, zeigt sich Schreiber erfreut.
„Gerade in der aktuell laufenden Diskussion ist es auch wichtig darauf hinzuweisen, dass Verpackungsrecycling einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Sicherstellung von Ressourcen für heimische Unternehmen leistet. Die Wirtschaft trägt ihren Teil dazu bei und erwartet dafür aber auch messbaren Umweltschutz. Ich spreche mich daher dagegen aus, dass wir Praktiken wie in Deutschland hier in Österreich zulassen, die es sogenannten Sammel- und Verwertungssystemen erlauben, ihre Vorgaben nur durch den Erwerb von Verwertungsnachweisen zu erfüllen, ohne eine Sammlung der entpflichteten Verpackungen zur Verfügung zu stellen. Es ist keine Kunst, günstige Tarife anzubieten, wenn man praktisch keine Kosten hat. Jedoch kann man so auch keinen Vorteil für die Umwelt erzielen. Das ist nicht der faire Wettbewerb, wie wir ihn begrüßen. Ich appelliere daher, bei der geplanten Novelle der Verpackungsverordnung darauf zu achten, dass unser international vorbildliches Sammel- und Verwertungssystem nicht gefährdet wird, an dessen Aufbau die ARA, die Wirtschaft aber auch die Kommunen in den letzten 18 Jahren gemeinsam gearbeitet haben“, betont Schreiber.
Wien, 11.05.2011
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Christian Mayer (Leiter Kommunikation)
Altstoff Recycling Austria AG
Tel.: 01.599 97-320
E-Mail: christian.mayer(at)ara.at
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