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3 Fragen zum Thema Batterien

Ein Interview mit Thomas Maier, Geschäftsführer ERA GmbH, zum Thema (Lithium-)Batterien.

Haben Sie ein paar aktuelle Zahlen zum Markt? 
THOMAS MAIER: Der heimische Entsorgungsmarkt für Elektroaltgeräte und Batterien ist groß: Pro Jahr werden österreichweit rund 80.000 Tonnen an Elektroaltgeräten und etwa 2.500 Tonnen Batterien gesammelt. Mit einem Gesamtanteil von 43 % bei Elektroaltgeräten und 59 % bei Batterien sind wir als ERA Marktführer. Der Anteil an Lithium-Batterien wächst dabei rasch und stellt die gesamte Branche vor neue Herausforderungen. 

Was ist das Besondere an Lithium-Batterien? 
THOMAS MAIER: Lithium-Batterien sind als effiziente Energiequelle aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und verdrängen Schritt für Schritt andere Batterietypen. Laut einer Studie, die wir durchführten, geben allerdings mehr als die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher an, den Unterschied zwischen Lithium- und Alkali-Batterien nicht zu kennen. Jene Personen, die den Unterschied kennen, machen aber zu 65 % keinen Unterschied bei der Entsorgung. Hier ist Aufklärung dringend notwendig. Denn: Im Vergleich zu anderen Batterietypen sind Lithium-Batterien bei unsachgemäßer Entsorgung brandgefährlich. 

Wie entsorgt man Batterien richtig? 
THOMAS MAIER: Insgesamt stehen der Bevölkerung und den Herstellern 2.100 Sammelstellen für Elektroaltgeräte und Batterien zur Verfügung – wichtig ist das Bewusstsein, dass die richtige Entsorgung große Schäden verhindern kann. Im Restmüll oder zuhause in der Schublade haben gebrauchte Batterien nichts verloren. Gemeinsam mit Universitätsinstituten arbeitet die ERA an Sammelbehältern, die für den Gefahrenguttransport geprüft und zugelassen sind bzw. beraten Hersteller und Handel über den richtigen Umgang mit Batterien. Gemeinsam müssen wir das Sicherheitsrisiko so weit wie möglich minimieren!