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CEC4Europe Symposium: SCIENCE AND RESEARCH FOR CIRCULAR ECONOMY

Was tut sich rund um das Thema Kreislaufwirtschaft in Wissenschaft und Forschung? Mitglieder von CEC4Europe, der Circular Economy Coalition for Europe, gaben Einblicke in aktuelle Forschungsaktivitäten.

Im Anschluss an die diesjährige Generalversammlung am 24. Oktober 2019 in Wien veranstaltete CEC4Europe das Symposium „Science and Research for Circular Economy” zu aktuellen Forschungsaktivitäten der Plattformmitglieder im Bereich Kreislaufwirtschaft. Unter Moderation von Martin Faulstich, Leiter des Institutes INZIN und ehemaliger Vorsitzender des deutschen Sachverständigen Rates für Umweltfragen (SRU) boten WissenschaftlerInnen Einblick in ihre Arbeitsschwerpunkte. Trotz starker Konkurrenz durch strahlendes Herbstwetter war die Veranstaltung hochkarätig besucht und ausgebucht.

CEC4Europe-Vorsitzender Christoph Scharff stellte in seiner Begrüßung die Inhalte des EU-Kreislaufwirtschaftspakets, den Circularity Gap Report Austria der ARA und die zur Zeit diskutierten Schwerpunkte des EU CEP II in den Mittelpunkt. 

Helmut Rechberger, TU Wien, hinterfragte in einem kritischen Referat am Beispiel der Nährstoffe Phosphor und Stickstoff die Aussagekraft des Indikators Zirkularität zur Beurteilung der ökologischen Vorteilhaftigkeit.

Der Ressourcenverbrauch temporärer Wohneinrichtungen in Folge von Naturkatastrophen oder Migration war Thema von Julia Zeilinger, Universität für Bodenkultur, Wien.

Kristine Sperlich vom Sachverständigenrat für Umweltfragen/TU Berlin berichtete über die jüngste Studie des SRU zur Rolle der Kreislaufwirtschaft zur Sicherstellung der Rohstoffbasis für die E-Mobilität in Deutschland.

Renato Sarc, Montanuniversität Leoben, stellte Forschungsprojekte im Bereich Detektion und Sortierung gemischter Abfälle als Beitrag zur Digitalisierung in der Kreislaufwirtschaft vor.

Die Narrative von Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft unterzog Josef Schöggl, Karl-Frabzens-Universität Graz/Christian Doppler Labor für Nachhaltiges Produktmanagement in einer Kreislaufwirtschaft, einer bibliometrischen und sematischen Analyse.

Andreas Bartl, TU Wien, demonstrierte die energetische Relevanz und Sinnhaftigkeit unterschiedlicher Kreislaufkonzepte am Beispiel textiler Werkstoffe.

Die Circular Economy Coalition for Europe (CEC4Europe) sieht Kreislaufwirtschaft als gesamteuropäisches Anliegen und plädiert für eine faktenorientierte Umweltpolitik. Als Netzwerk von WissenschaftlerInnen und ForscherInnen aus den Bereichen Abfallwirtschaft und Ressourcenmanagement hat sich CEC4Europe zum Ziel gesetzt, europäische Institutionen, nationale Entscheidungsträger sowie Stakeholder dabei durch aktuelle wissenschaftliche Ergebnisse zu unterstützen.

CEC4Europe ist Mitglied der Coordination Group der European Circular Economy Stakeholder Platform (www.circulareconomy.eu), die vom Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und der Europäischen Kommission geschaffen wurde, um das EU Kreislaufwirtschaftspaket umzusetzen.

Nähere Informationen zu CEC4Europe und die Präsentationen im Rahmen des Symposiums finden Sie unter https://www.cec4europe.eu/science-and-research-for-circular-economy/