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Hans Roth Umweltpreis für „ARA Dissertanten“

© Saubermacher

Sechs Nachwuchswissenschaftler aus Österreich und Slowenien wurden mit dem Umweltpreis des Saubermacher Gründers Hans Roth ausgezeichnet, unter ihnen Emile van Eygen. Der TU-Wien-Dissertant wurde im Rahmen des Christian-Doppler-Labors „Anthropogene Ressourcen“ von der ARA unterstützt. In seiner Dissertation „Bewirtschaftung von Kunststoffabfällen: Analyse des Ist-Zustand und Ermittlung von Optimierungspotentialen aus ökologischer Sicht“ analysiert und quantifiziert von Eygen das Potential einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe. Durch die Verknüpfung mit einer Ökobilanz konnte er die ökologische Sinnhaftigkeit von Recyclingraten bewerten und darstellen.

Forschen für die Umwelt
Für eine innovative Abfall- und Recyclingwirtschaft ist die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft maßgebend. „Die Förderung von Nachwuchskräften im Bereich der nachhaltigen Entsorgungswirtschaft ist mir ein sehr wichtiges Anliegen. Immer wieder bin ich auf das Neue begeistert, mit welchem Engagement sich die jungen ForscherInnen dem Umweltschutz und der Nachhaltigkeit widmen – besonders, wenn es ihnen gelingt, aus hochkomplexen Themen konkrete und praktikable Vorschläge für ein zukunftsorientiertes Wirtschaften und Konsumieren zu gewinnen“, freute sich Preisstifter und Saubermacher Aufsichtsratsvorsitzender Hans Roth. Am 30. Oktober wurde die Auszeichnung von Generalsekretär des BMNT Josef Plank, Sektionschef Christian Weissenburger und dem slowenischen Staatssekretär Simon Zajc an die sechs PreisträgerInnen im Mumuth übergeben.

Konkreter Nutzen im Mittelpunkt
Der Hans Roth Umweltpreis, der an fünf österreichischen Universitäten (Technische Universität Wien, Universität für Bodenkultur Wien, Montanuniversität Leoben, Karl Franzens Universität Graz, Universität Innsbruck) ausgeschrieben wird, wurde bereits 2003 ins Leben gerufen. Seit 2012 werden auch besonders innovative Abschlussarbeiten der Universitäten in Slowenien ausgezeichnet. Die PreisträgerInnen werden von einer unabhängigen Jury aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kammern und Ministerium ermittelt. Besonderer Wert wird auf konkrete Vorschläge und Methoden sowie Originalität und Praktikabilität für die Umsetzung und deren ökonomischen Nutzen im Alltag gelegt. Insgesamt werden 11.000 Euro vergeben. Der Hauptpreis ist mit 3.500 Euro dotiert, die Gewinner der weiteren Partner-Universitäten erhalten je 1.500 Euro.