Aktuelles

News

News Info Plus Presse

ARA für europäische Kreislauflösung, gegen Zwangsmaßnahmen

Eine gemeinsame Veranstaltung von ARA Innovation Space (AIS) und der Industriellenvereinigung (IV) brachte am 5. März hochrangige VertreterInnen der heimischen und europäischen Industrie zusammen. Im Fokus: die Kreislaufwirtschaft. 

Auf dem Symposium mit dem Titel „Circular Economy and Ressource Efficiency – WHAT MATERIALS CAN BRING TO THE TABLE (AND CUSTOMERS CAN PICK UP)“ diskutierten rund 120 TeilnehmerInnen mit 10 ReferentInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie die komplexen Anforderungen an Werkstoffe und Verpackungen vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft. 

„Wir leben die sprichwörtliche Artenvielfalt auch im Bereich der Rohstoffe – und konnten heute zentrale Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft diskutieren: Wie stellen wir in Zukunft Rohstoffe nachhaltig her? Wofür setzen wir sie effizient ein? Wie nutzen wir diese Stoffe lange und im Sinne der Umwelt?“, stellt ARA Vorstand Christoph Scharff die Kernthemen, die auch im Rahmen der dieswöchigen EU-Kreislaufwirtschaftskonferenz in Brüssel im Fokus stehen, vor. 

Viele der aktuellen Fragen beantwortet die ARA federführend mit ihrem Schwerpunkt „ARA Circular Design“. Scharff: „Wir wollen mit diesem Leistungsbereich die Rezyklierbarkeit von Verpackungen optimieren – ‚Design for Recycling‘ – und gleichzeitig den Einsatz von Recyclingmaterial signifikant steigern – ‚Design from Recycling‘ – und das bei voller Funktionalität und Attraktivität der Verpackung. Das stärkt nicht nur die heimische Innovationskraft und den Wirtschaftsstandort Österreich – dieses Zusammenwirken von Wissenschaft und Wirtschaft, ExpertInnen und KonsumentInnen sowie Produktion und Handel lässt uns die Ziele auf europäischer Ebene rascher und nachhaltiger erreichen als kurzfristig gedachte Zwangsmaßnahmen.“