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FIS NORDISCHE SKI-WM SEEFELD: ARA UND ORGANISATIONSKOMITEE MELDEN SAMMELERFOLG

Die ARA zeichnete bei der Nordische Ski-WM als Nachhaltigkeitspartner für das Abfallmanagement am Veranstaltungsgelände verantwortlich - mit großem Erfolg: insgesamt konnten knapp 57 Tonnen an Abfällen getrennt gesammelt und einer Verwertung zugeführt werden.

Die Nordische Ski-Weltmeisterschaft im vergangenen Winter zählte zum absoluten Highlight für Wintersportler und Sportinteressierte. Mehr als 204.000 Gäste aus aller Welt sorgten für großartige Stimmung in Seefeld und Innsbruck – und die Veranstalter für größtmögliche Schonung der Umwelt: Die ARA zeichnete als Nachhaltigkeitspartner für das Abfallmanagement am Veranstaltungsgelände verantwortlich - mit großem Erfolg: insgesamt konnten knapp 57 Tonnen an Abfällen getrennt gesammelt und einer Verwertung zugeführt werden. „Wir haben uns von vornherein zum Ziel gesetzt, eine nachhaltige und möglichst ressourcenschonende Nordische WM 2019 zu organisieren. Neben dem Einsatz von temporären Trafostationen, durch welche Dieselaggregate vermieden werden konnten sowie der Fokussierung auf öffentliche Verkehrsmittel, war natürlich die Vermeidung von unnötigem Abfall sowie eine effiziente Trennung und Entsorgung des anfallenden Abfalls eine ganz wesentliche Zielsetzung. Gemeinsam mit der ARA, mit der wir ja bereits bei der Alpinen WM 2013 in Schladming hervorragend zusammenarbeiten konnten, ist es uns gelungen, auch in diesem Bereich neue Maßstäbe zu setzen. Wir bedanken uns nochmals bei der ARA für die gute und partnerschaftliche Kooperation“, so ÖSV Präsident Prof. Peter Schröcksnadel.

Sammelerfolg: 56,9 Tonnen Altstoffe und Restmüll verwertet
Im Zeitraum 20. Februar bis 3. März 2019 wurden 56,9 Tonnen Altstoffe und Restmüll von ARAplus getrennt gesammelt. Rund 500 Sammelbehälter, 10.000 Säcke als Vorsammelhilfe und eine maßgeschneiderte Abfuhrlogistik mit Containern und Müllfahrzeugen sorgten für eine umweltschonende WM. Eine Berechnung des Carbon Footprint der Verwertung der Abfälle nach der IPCC-Methode belegt die Einsparung von 31.800 kg CO2-Äquivalenten – das entspricht umgerechnet einer Fahrleistung von 250.000 PKW-Kilometern. Erwin Janda, ARAplus Geschäftsführer. „Wir sind stolz auf das hervorragende Ergebnis der Analyse. Saubere Großveranstaltungen sind eine Herausforderung für die Abfallwirtschaft, die wir mit dem ARAplus-Team gerne annehmen. Wir messen Erfolg nicht in Medaillen, sondern in Sammelzahlen. Und da kann Österreich ganz klar im europäischen Spitzenfeld mithalten.“ 

Gemeinsam mehr sammeln, richtig trennen
Neben einer umfangreichen Sammelinfrastruktur wurden alle WM-Besucher immer wieder spielerisch auf den korrekten Umgang mit Abfällen hingewiesen: Österreichs größte Anti-Littering-Initiative „Reinwerfen statt Wegwerfen“ sorgte für entsprechende Bewusstseinsbildung und schickte seine Maskottchen „City Cleaner“ auf das Veranstaltungsgelände. Kostenlose mobile Sammelbeutel sorgten für zusätzliche Anreize, Müll richtig zu sammeln und zu trennen. Skisprung-Legende und ARA Umweltbotschafter Ernst Vettori bilanziert: „Wir blicken gern auf die großartigen sportlichen Leistungen sowie die eindrucksvolle Atmosphäre zurück und danken der ARA für die tolle Unterstützung und Umsetzung des Abfallmanagements.“