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ARA: Kreislaufwirtschaft erfordert Gesamtkonzept

Für eine Kreislaufwirtschaft sind nicht Einzelmaßnahmen, sondern ist ein visionäres Gesamtkonzept erforderlich.

„Mit dem Thema Kunststoff hat Bundesministerin Leonore Gewessler grundsätzlich einen richtigen Schwerpunkt gesetzt. Für eine Kreislaufwirtschaft, die ihren Namen verdient, sind aber nicht Einzelmaßnahmen, sondern ist ein visionäres Gesamtkonzept erforderlich“, kommentiert die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) die heute präsentierten Vorhaben der Umweltministerin.

Österreich ist im Recycling im europäischen Spitzenfeld. Schon heute werden die Zielvorgaben des EU-Kreislaufwirtschaftspakets 2025 für Verpackungen aus Papier, Glas und Metall erfüllt. Kunststoff stellt die große Herausforderung dar. Um die von der EU vorgeschriebene Recyclingquote von 50 % Kunststoffverpackungen im Jahr 2025 zu erreichen, braucht es eine Verdopplung des Recyclings von aktuell 75.000 Tonnen auf 150.000 Tonnen in den kommenden vier Jahren. Bis 2030 muss das Recycling um 90.000 t gesteigert werden.

„Wir brauchen nach wie vor eine Gesamtlösung, die Ressourcenschonung und das Erreichen der europäischen Zielvorgaben sicherstellt. Die österreichischen Unternehmen benötigen Planungs- und Investitionssicherheit. Denn neben Konsumentinnen und Konsumenten sind diese die Hauptakteure einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft“, so ARA Vorstand Christoph Scharff. „Die ARA steht als Marktführer mit über 25 Jahren Erfahrung in Sachen Kreislaufwirtschaft weiterhin jederzeit für die Umsetzung eines zukunftsorientierten Gesamtkonzepts bereit.“